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19110220 Glaubens-Freiheit 1818 - 1848 Freiheit durch den Glauben und der Glaube an die Freiheit; die Demokratische Revolution und Glaubensfreiheit; politische und religiöse Denker, "Innere" und "äußere" Emigration, Exilanten im 19.Jahrhundert - eine Spurensuche im Schwäbischen Wald.

Beginn Mi., 23.01.2019, 19:00 - 21:00 Uhr
Kursgebühr 6,50 €
Dauer 1 Termin
Kursleitung Christian Schweizer

In dem Vortrag werden die Aspekte zwischen Politik und Religion, zwischen Staat und Kirche, der Wandel der Gesellschaft vom späten 18. bis Mitte des 19. Jahrhunderts aufgegriffen. Persönlichkeiten aus der Politik und dem Pietismus unserer Heimat und speziell mit Bezug zu Murrhardt haben die Zeitenwende geprägt und gestaltet. Schon Friedrich Christoph Oetingers Wahlspruch lautete: "Gott dienen ist Freiheit!" Das Entstehen der unterschiedlichen pietistischen Gruppen und späteren Kirchen wie z.B. die Methodistische Kirche in Württemberg oder die Tempelgesellschaft in Palästina gingen auch daraus hervor. Murrhardt war ein Zentrum der religiös motivierten Auswanderung nach dem Hunger- und Katastrophenjahr 1818. Politisch hat sich der Wandel auch im Wirken Johann Ferdinand Nägeles abgezeichnet, in seinem Umfeld, seiner Unterstützung der Auswanderung. Weitere Murrhardter Persönlichkeiten sind mit der religiös motivierten Emigration nach Südrussland, der Ukraine und dem Kaukasus verbunden. Schließlich führte die Siedlungsgründung von Sarona in Palästina durch 5 Familien aus dem Raum Murrhardt und Umgebung zur Gründung der heutigen Stadt Tel Aviv. Neueste Erkenntnisse aus Archiven und Dokumentationen werden als Grundlage für diesen Vortrag herangezogen. Es ist ein lebendiger Rückblick. Der Vortrag wird durch eine kurze Pause unterbrochen. Im Anschluss besteht auch gerne die Möglichkeit, Fragen zu stellen und zu diskutieren.




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